Klassisches Rührei nach französischer Art

Jetzt werden einige sicherlich gelangweilt abwinken, allerdings kennen die wenigsten die klassische Zubereitung oder haben schon einmal eine solche gegessen. Was die meisten unter „Rührei“ kennen hat eher was mit einem zerrissenen Omelett zu tun als mit dieser aufwändigen Variante. Die Zubereitung besteht zwar nur aus ein paar Schritten. Sie dauert aber wesentlich länger als „einfach nur kurz in die Pfanne und durchgerührt“. Wenn man das Maximum an Konsistenz und Geschmack aus einem Ei herausnehmen möchte, kommt man quasi um die klassische Art der Zubereitung nicht herum. Ein Ausprobieren lohnt sich also.  

 Zutaten für 4 Personen

  • 80 g Butter
  • 8 Eier
  • 1-2 EL Creme fraiche
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Die Eier und die Butter ca. 1 Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen und ein Wasserbad (eine Schüssel in einen Topf mit heißem Wasser stellen und am Siedepunkt halten) vorbereiten. Die Butter darin schmelzen. In der Zwischenzeit die Eier in eine Schüssel schlagen, verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Mischung in die geschmolzene Butter geben und unter ständigem Rühren so lange garen bis eine cremige Masse entsteht.  Das dauert ca. 15 Minuten. Danach vorsichtig die Creme fraiche unterziehen und falls nötig mit Pfeffer nachwürzen.

Wer einen gut regelbares Induktionsfeld hat, der kann sich das Wasserbad sparen und die Butter direkt in einem Topf schmelzen bzw. damit zubereiten. 

Bekommt das Rührei noch Zusätze (z.B. Trüffeln oder Morcheln), dann die Eier aufschlagen, mit der klein geschnittenen Füllung mischen und über Nacht zugedeckt im Kühlschrank marinieren lassen. Am nächsten Tag dann im Wasserbad die Butter schmelzen und die Ei-Masse wie beschrieben weiter verarbeiten. Da die Eier hier direkt aus dem Kühlschrank kommen, erhöht sich die Garzeit auf 20-25 Minuten.