Thailändische Musaman-Currypaste

Hier merkt man den Einfluss der muslimischen und indischen Küche. Klassische Verwendung für das Musaman Rindfleisch – Curry.  Natürlich kann man diese Paste auch fertig kaufen, aber diese enthalten oft Lebensmittelzusätze.

Da man sie vermutlich nur selten braucht und die Zutatenliste überschaubar ist, lohnt es sich sie selbst herzustellen.  An roten Chillies werden hier keine frischen, sondern die getrockneten verwendet. Will man die Paste tierfrei, lässt man einfach die Garnelenpaste weg. Sind keine asiatischen Schalotten erhältlich macht das nichts –  1 europäische kann hier 3 asiatische ersetzen.

Zutaten für 250ml

  • 1 EL Koriandersaat
  • 1 EL Kreuzkümmelsaat
  • 2 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 EL Garnelenpaste
  • 2 Stengel Zitronengras (das untere weiße Drittel)
  • 10 getrocknete rote Chillies
  • 3 europäische oder 10 rote asiatische Schalotten
  • 6 kleine Knoblauchzehen
  • 1 TL geriebene Muskatnuss
  • 1/2 TL gemahlene Gewürznelken
  • die schwarzen Samen aus 4 grünen oder schwarzen Kardamomkapseln
  • 1 EL Erdnussöl

Zubereitung

Koriander,  Kreuzkümmelsaat und Kardamomsamen bei mittlerer Hitze in einer trockenen Pfanne 2-3 Minuten rösten damit sie ihr Aroma entfalten. Zusammen mit den Pfefferkörnern in einem Mörser fein zerstoßen.

Garnelenpaste (falls verwendet) in etwas Alufolie wickeln und in einer heißen Pfanne pro Seite etwa 2 Minuten „grillen“. Danach mit den Gewürzen und den restlichen Zutaten im Mixer zerkleinern bis eine homogene (glatte)  Masse entstanden ist.

In einem keimfreien Schraubglas (vorher im Backofen auf über 100 Grad erhitzt) hält sich die Paste im Kühlschrank einige Wochen.