Malaysische Nonya-Currypaste

Nonya ist die Bezeichnung für eine weibliche Volksgruppe auf Malaysia und Singapur mit chinesischen Vätern und malaysischen Müttern. Das kulinarische Ergebnis der Vermischung beider Esskulturen spiegelt sich durch die Verwendung der Zutaten beider Länder wieder. So wird zum Beispiel für viele Gerichte Kokosnuss verwendet, welche in der chinesischen Küche normalerweise nicht gebräuchlich ist.

Diese Paste hier eignet sich in Verbindung mit Kokosmilch und Kaffir-Limettenblättern sehr gut für Geflügel. Dazu wird zuerst die Paste 10 Minuten gebraten, dann das Hühnerfleisch (oder als tierfreie Alternative geräucherter Seidentofu) zugegeben und 2 Minuten mitgebraten. Kokosmilch und Limettenblätter dazu und schmoren bis das Fleisch gar ist. Verwendet man den geräucherten Seidentofu (welcher in Thailand oft als Ersatz für Huhn dient) reduziert sich natürlich die Garzeit. Zum Schluß mit Limettensaft abschmecken.

Zutaten für 4 Personen bzw. 1 kg zu schmorende Masse

  • 1 große gehackte Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Stange Zitronengras (das untere weiße Drittel)
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 EL gehackter Galgant
  • 6 kleine rote entkernte Chillies

Zubereitung

Alle Zutaten in einem Mixer oder Mörser zu einer glatten Paste verarbeiten.

Verwendet man Fleischalternativen, kann man die fertige Paste 10 Minuten anbraten. Danach mit Kokosmilch und Limettenblättern kurz aufkochen und den vorgebratenen Tofu oder Tempeh einlegen und je nach Bedarf schmoren.