Ausbacken ist ein Gemisch aus Frittieren und Braten. Der Begriff „schwimmend ausbacken“ ist vielleicht geläufiger. Anwendung findet dieses Verfahren bei Bratgut welches aus nicht all zu festen Massen besteh. Das heißt die für das Braten zu weich sind und so in der Mitte nicht richtig durchgaren würden. Das Ergebnis wäre zwar eine Krustenbildung, allerdings hält der Bratling nicht zusammen. Man hätte einfach nur zwei harte Außenseiten mit einer weichen nicht verbundenen Innenseite die „nicht durch“ ist.

Ausbacken heißt jetzt also so viel Fett/Öl zu verwenden, dass die zu bratende Masse knapp bis in der Hälfte der Dicke darin liegt. Dadurch wird auch von der Seite gegart was die Masse im Innern verfestigt. Dafür braucht man nicht mal unbedingt viel Öl, da die Masse ja bereits einen Großteil des Raumes einnimmt. Oft sind nur ein Schnapsglas mehr Öl in der Pfanne der Unterschied zwischen braten und ausbacken.

Der Vorteil gegenüber dem Frittieren liegt in diesem Fall – also bei weichen Massen – in der Kontrollierbarkeit der Form. Während beim Frittieren eine zu weiche Masse die Form verliert oder sogar zerfallen würde, lässt sie sich beim Ausbacken korrigieren und fällt nicht gleich auseinander. Mit festeren Massen kann man beides. Aber aus Gründen der Sparsamkeit wird eher ausgebacken da man weniger Öl braucht.

Ausbacken also gleich weiche Masse und in viel Öl braten.