Rösten hat eigentlich nichts direkt mit Garen zu tun, sondern hier geht es nur darum das Aroma zu steigern indem die Außenhülle stark erhitzt wird. Das kann entweder mit oder ohne Fett passieren. Rösten wird oft bei roh verzehrbaren Grundprodukten angewendet. Das heißt bei Lebensmitteln, die man entweder nicht garen kann (z.B. Nüsse) oder muss (z.B. Paprika).

Der Röstgrad geht von Außenhaut richtig verkohlt und dann später abgezogen (Auberginen) bis nur zu einer leichten Färbung wie zum Beispiel bei Pinienkernen und Gewürzen. Das Ergebnis ist immer, dass das Produkt nachher intensiver schmeckt. Einen bekannten Sonderfall gibt es aber: Grüne Kaffeebohnen müssen geröstet werden damit sie überhaupt Aroma entwickeln. 

Prinzipiell kann man alles rösten was von Grund auf eine Haut besitzt. Diese kann man später nach dem Durchgaren wieder abziehen. Dadurch wird das Aroma bis ins Innere transportiert und verbleibt dort. Die schädlich verbrannte Außenhaut wird einfach entsorgt.