Der Geschmack ist nichts für jeden, trotzdem ist sie unverzichtbar. Meistens wird die krause Version angeboten und findet sich als traurige Deko auf Schnitzeltellern wieder. Bei beiden lässt sich immer der Stiel mit verwenden. Einige werden jetzt vielleicht lachen, aber das wissen viele nicht. 

Glatt-Petersilie

ist das was man getrost als richtige Petersilie bezeichnen kann. Überall wo also in Rezepten Petersilie drinsteht sollte diese verwendet werden. Da sie im normalen Supermarkt relativ teuer ist, empfiehlt sich der Kauf in orientalischen Lebensmittelgeschäften – dort gilt sie quasi als Grundnahrungsmittel und kostet nur maximal ein Drittel. Ein riesem Bund ist demnach für rund 1€ zu haben. Dafür gibts im Supermarkt max. ein paar kümmerliche Zweige.

Krause Petersilie

Sie ist das, was – wie bereits erwähnt – oft als Deko dient. Geschmacklich eher unangenehm im Vergleich zum Konkurrenten. Unter Köchen erschließt sich die Existenz dieses Krauts teilweise nicht so ganz. Trotzdem wird sie in Supermärkten in rohen Mengen angeboten. Der Grund ist vermutlich die leichtere Zucht. Die Stiele sind kürzer und dadurch leichter zu bewirtschaften. 

Petersilienwurzel

ist nicht wie vermutet die Wurzel der Glattpetersilie, sondern ein eigenständiges Gewächs. Die Blätter und Stiele sind größer als bei Glattpetersilie, können aber ebenfalls verwendet werden.

Leicht zu verwechseln mit Pastinaken wenn man den Unterschied nicht kennt. Dieser ist aber ganz einfach:

Pastinaken haben aufgrund einer anderen Stilform einen eher nach innen geneigten Stilansatz, bei Petersilienwurzeln zeigt dieser nach außen und bildet eine kleine Kuppe.

Geschmacklich sind beide in etwa vergleichbar.